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02/2022

Liebe Leser! Es ist sehr menschlich, zornig zu werden; auch wenn es große Unterschiede gibt, wie wir Menschen diesen Zorn zeigen. Das ist oft von den Umständen und vom Persönlichkeitstyp eines Menschen abhängig. Manchmal bricht es laut und aggressiv aus Menschen heraus, manche „kochen“ innerlich, doch nach außen hin nimmt man nichts wahr.

Zorn kann auch Positives bewirken, weil er uns dahin führen kann, etwas Schlechtes nicht länger hinzunehmen und es verändern zu wollen. Doch es ist klar, dass Zorn auch eine gefährliche, zerstörerische Seite hat. Oft genug macht er nichts besser, sondern sorgt eher noch für zusätzliche Probleme. Diese negative Seite wird in unserem Bibelwort angesprochen. Lasse es nicht zu, dass Dein Zorn die Dinge noch schlimmer macht. Und wenn Du voller Zorn über einen Menschen bist, arbeite daran, diesen Zorn so schnell wie möglich zu verarbeiten, bevor Du dauerhaft verbittert und verärgert bist und Du mit diesem Menschen nicht mehr zusammen sein kannst und willst.

Dazu ist keine (übermenschliche) Selbstbeherrschung nötig, sondern teile diesen Zorn mit Jesus. Sage ihm ehrlich und offen im Gebet, was Dich so zornig macht und bitte ihn um Hilfe, dass dein Zorn nicht alles noch schlimmer macht. Und sollte der Zorn so tief in Dir stecken, dass ein solches Gebet nicht ausreicht, rede und bete mit jemand anderem, der mit Dir gemeinsam im Gebet in die Gegenwart Jesu geht. So kann auch aus einer so menschlichen Regung wie Zorn etwas Konstruktives und Hilfreiches werden.

Einen gesegneten Februar wünscht Euch Euer Pastor Reiner Atts